In dieser Online Fortbildung vertiefen Sie Ihr Wissen über Phobien bei Kindern und Jugendlichen und lernen, wie spezifische Ängste entstehen, aufrechterhalten werden und sich im Alltag zeigen können. Sie erhalten fachlich fundiertes Wissen zu typischen Symptomen, diagnostischen Kriterien und relevanten Einflussfaktoren. Gleichzeitig lernen Sie praxisnahe therapeutische und pädagogische Ansätze kennen, die Sie direkt in Ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf konkreten Interventionen, einem kindgerechten Umgang mit Vermeidung und Angst sowie auf Möglichkeiten, Kinder schrittweise dabei zu unterstützen, wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum zu gewinnen.
Sie erhalten fundiertes Wissen darüber, wie spezifische Phobien bei Kindern und Jugendlichen entstehen und wodurch sie aufrechterhalten werden können. Dabei betrachten wir typische Symptome, altersabhängige Besonderheiten, diagnostische Kriterien und wichtige Einflussfaktoren wie Vermeidung, Lernerfahrungen und die Reaktionen des Umfelds. Ziel ist es, Phobien fachlich sicherer einzuordnen und besser zu verstehen, welche Mechanismen die Angst verstärken oder stabilisieren können.
Phobien können sich bei Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich zeigen. Manche Ängste beziehen sich auf Tiere, Höhen, medizinische Situationen oder andere klar umrissene Auslöser. Andere Ängste greifen stärker in den Alltag ein und führen zu ausgeprägtem Vermeidungsverhalten.
In dieser Fortbildung lernen Sie, unterschiedliche Formen von Phobien besser zu erkennen und fachlich einzuordnen. Dabei geht es auch darum zu verstehen, wie Vermeidung, Sicherheitsverhalten und Reaktionen des Umfelds dazu beitragen können, Ängste aufrechtzuerhalten.
Phobien entwickeln sich meist durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Lernerfahrungen, belastende Erlebnisse, Beobachtungslernen, familiäre Reaktionen und individuelle Voraussetzungen können dazu beitragen, dass sich eine Angst verstärkt und festigt.
Besonders wichtig ist zu verstehen, wie Vermeidung und Sicherheitsverhalten die Angst kurzfristig reduzieren, langfristig aber aufrechterhalten können.
In der Fortbildung lernen Sie diese Mechanismen besser zu verstehen und daraus geeignete therapeutische oder pädagogische Schritte abzuleiten.
In der Fortbildung lernen Sie bewährte Möglichkeiten kennen, Kinder und Jugendliche im Umgang mit spezifischen Ängsten und Phobien zu unterstützen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem kindgerechten Vorgehen, dem schrittweisen Abbau von Vermeidung sowie auf Möglichkeiten, Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu fördern.
Sie erfahren, wie therapeutische und pädagogische Interventionen so eingesetzt werden können, dass Kinder sich ihren Ängsten schrittweise und in einem für sie passenden Tempo annähern können.
Damit Phobien bei Kindern und Jugendlichen fachlich sicher eingeordnet werden können, ist es wichtig, nicht nur einzelne Symptome zu betrachten, sondern auch die psychologischen Mechanismen dahinter zu verstehen.
In der Fortbildung beschäftigen Sie sich deshalb mit Angstentstehung, Vermeidung, Sicherheitsverhalten, Lernerfahrungen und den Reaktionen des Umfelds.
Dieses Wissen unterstützt Sie dabei, phobische Ängste differenzierter zu verstehen und passende therapeutische oder pädagogische Interventionen gezielter auszuwählen.
Kurspreis
Einmalig 249 Euro
inklusive Mehrwertsteuer und Teilnahmebescheinigung
Effektives Erkennen und professioneller Umgang mit Phobien bei Kindern und Jugendlichen
Dieser Kurs richtet sich an Psychologen, Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie, Pädagogen, Erzieher, Lehrer, Kinder und Jugendcoaches sowie Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die ihre Fachkompetenz im Umgang mit Phobien bei Kindern und Jugendlichen erweitern möchten.
Warum ist dieser Kurs entscheidend?
Phobien können den Alltag, die Entwicklung und die Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen deutlich einschränken. Häufig führen sie zu Vermeidung, Rückzug und zunehmender Unsicherheit.
Für eine hilfreiche Begleitung ist es deshalb wichtig, nicht nur die sichtbare Angst zu betrachten, sondern auch zu verstehen, wie Vermeidung, Sicherheitsverhalten, Lernerfahrungen und Reaktionen des Umfelds die Angst beeinflussen können.
In dieser Fortbildung lernen Sie, Phobien fachlich sicherer zu erkennen und einzuordnen. Sie erhalten praxisnahes Wissen darüber, wie Kinder und Jugendliche schrittweise dabei unterstützt werden können, ihre Ängste zu bewältigen und wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum zu entwickeln.
Was erwartet Sie in diesem Kurs?
Wissenschaftliche Grundlagen
Sie erhalten fundiertes Wissen zu Ursachen, Symptomen und diagnostischen Kriterien von Phobien bei Kindern und Jugendlichen.
Erkennen und Einordnen
Sie lernen, phobische Ängste, Vermeidung und Sicherheitsverhalten besser zu erkennen und fachlich einzuordnen.
Therapeutische und pädagogische Interventionen
Sie lernen bewährte Ansätze kennen, mit denen Kinder und Jugendliche im Umgang mit spezifischen Ängsten unterstützt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem kindgerechten und schrittweisen Vorgehen.
Flexible Anmeldung und individuelles Lernen
Sie können jederzeit starten und die einzelnen Module in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten.
Kombinieren Sie Ihre Weiterbildung
Ergänzend können Sie unsere Online Fortbildungen zu Trennungsängsten sowie Angststörungen im Kontext von Trauma und Belastung bei Kindern und Jugendlichen absolvieren.
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen drei Online Fortbildungen können Sie, abhängig von Ihrer beruflichen Ausbildung oder Ihrem Studium, eine zusätzliche Bescheinigung anfordern:
Kinder- und Jugend-Ängste-Therapie MZB
oder
Kinder- und Jugend-Ängste-Coaching MZB
Die jeweilige Bezeichnung richtet sich nach Ihrer beruflichen Qualifikation.
Online Fortbildung von MZB Moderne Kindertherapie, Zutrauen und Bindung.
Sie erhalten praxisnahe Materialien und konkrete Arbeitshilfen, die Sie direkt in Therapie, Beratung und pädagogischer Begleitung einsetzen können.
Die Downloads unterstützen Sie dabei, Phobien bei Kindern und Jugendlichen besser einzuordnen, Vermeidungsverhalten zu verstehen und geeignete Interventionen strukturiert vorzubereiten und umzusetzen.
Die Materialien sind so aufbereitet, dass Sie zentrale Inhalte der Fortbildung auch nach Abschluss des Kurses weiterhin in Ihrer praktischen Arbeit nutzen können.
Die Fortbildung richtet sich an Psychologen, Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie, Pädagogen, Erzieher, Lehrer, Kinder und Jugendcoaches sowie Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen.
Sie eignet sich für alle, die Phobien bei Kindern und Jugendlichen besser verstehen, fachlich sicherer einordnen und junge Menschen kompetent begleiten möchten
Wir sind Christina Grünig (M. Sc.), Kinderpsychologin und Förderpädagogin mit Privatpraxis in Limburg an der Lahn, und
Monika Wahle (M. Sc.), Klinische Psychologin und Traumatherapeutin mit Privatpraxis in Esslingen am Neckar.
Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien.
Katharina Eitzmann
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT):
“Ich bin Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) und arbeite seit ca. 6 Jahren im ambulanten Setting. Das Thema Ängste, insbesondere Trennungsängste, begegnet mir fast täglich, und ich habe mich sehr gefreut, eine so tolle und passende Fortbildung zu bekommen. Die praktischen Tipps und die zur Verfügung gestellten Materialien waren super hilfreich und ich konnte sie bereits in meiner Arbeit anwenden.
Die weiteren Kurse klingen auch sehr interessant, daher werde ich wahrscheinlich ebenfalls daran teilnehmen. Vielen Dank für eure Bemühungen.”
+++
Monika Krutzsch
Studienrätin/ Förderschullehrerin aus Frankfurt am Main:
„Als Lehrerin werde ich zunehmend mit Angststörungen konfrontiert, die sich auf schulische Leistungen auswirken. So suchte ich nach einer Fortbildung zu diesem Thema. Ich wurde nicht enttäuscht. Vieles kann ich gut im schulischen Setting anwenden. Sehr hilfreich ist das erworbene Wissen auch im Rahmen der Elternberatung.“
+++
Tabea Ebert
Sozialpädagogin und Systemische Therapeutin (DGSF):
Frau Wahle und Frau Grünig verbinden im Kurs „Trennungsängste bei Kindern“ hochprofessionell die Theorie mit der Praxis. Kurz und prägnant, mit allem wichtigen ist die Theorie verständlich rübergebracht. Die praktischen Methoden finde ich prima anwendbar. Besonders gut finde ich, dass ebenso für die Arbeit mit Eltern Hilfreiches dabei ist. Vielen Dank für diese geballte Kompetenz.